Endlich Urlaub! Der erste längere Urlaub seit September 2008! Es geht wieder in die Ferne, dieses mal in die östliche Hemisphäre – nach Asien, Thailand genauer gesagt. Wie schon während meines letzten Urlaubs an der Westküste der USA werde ich auch dieses Mal wieder ein Reisetagebuch unter www.urlaubsnotizen.de führen.
Da ich nicht sicher bin, wo ich in Thailand unterwegs sein werde, kann ich auch noch nicht abschätzen, wie oft ich Internetzugang haben werde. Es sollte mir jedoch mindestens möglich sein, alle paar Tage etwas zu schreiben, hoffe ich.
Man fragt sich, wer alles bei Chatroulette mitmacht. Ist ja irgendwie komisch, und wer hat überhaupt die Zeit dafür? Hier hatte jemand sogar die Zeit, ein richtig gut gemachtes Video als quasi-Doku seiner Chatroulette Erfahrungen zu produzieren:
Foursquare ist noch nicht einmal 1 Jahr alt und schon gibt es die ersten lustigen Tools, die auf Basis der APIs von Foursquare ein Ökosystem rund um den Location basierten Service bilden.
“Please Rob Me” ist solch ein Tool. Im Prinzip ist es komplett nutzlos, denn ich glaube kaum, dass besonders viele Personen, die sich mit solchen Tools beschäftigen, das Tools so nützen würden, wie es gedacht ist.
Das Tool zeigt nämlich an, welcher Twitter User gerade über Foursquare vermeldet hat, dass er nicht zuhause ist. Die Tatsache, dass User melden, wo sie sich (außerhalb ihrer eigenen vier Wände) aufhalten, interpretiert der Dienst als Einladung an alle Einbrecher, die Haushalte dieser User zu plündern.
Wenn man dann noch eine Anwendung einbauen würde, die die Ortsmeldung von Foursquare in Relation zu den Privatadressen dieser User setzt, dann könnten die Einbrecher sogar ausrechnen, wie lange der User geschätzt bräuchte, um zurück nach Hause zu kehren.
Aber diese Anwendung kann man nicht bauen, und deshalb ist die ganze Website tatsächlich nutzlos im eigentlich gedachten Sinne: Weder auf Twitter noch auf Foursquare kann man die Privatadresse dieser User herausfinden. Und das ist vielleicht auch ganz gut so…
Blaise Aguera y Arcas hat die neue “Augmented Reality” mapping Technologie von Microsoft während der aktuellen TED Konferenz vorgestellt. Im Gegensatz zu Google werden keine Autos durch alle Straßen der Welt geschickt, die alles aufnehmen sollen, sondern es wird sehr viel über Foto-Crowdsourcing gelöst. Microsoft hatte bereits vor einiger Zeit Photosynth vorgestellt, eine Software, die aus vielen einzelnen Fotos unterschiedlicher Blickwinkel auf dieselbe Straße (oder ein Gebäude) eine quasi 3D Ansicht erzeugen kann.
Diese Technologie wird nun für die 3D Straßenansicht in den Microsoft Maps verwendet. Klingt gut, aber was bei dieser Technologie ein Problem darstellen kann, ist die Problematik der Rechte an Fotos. In den Vorträgen werden immer Fotos aus Flickr verwendet – allerdings können Flickr Fotos in den meisten Fällen nicht einfach gewerblich genutzt werden, ohne die vorherige Rechteklärung mit dem Urheber.
Die Erfinder von Webquatsch werden immer jünger. Chatroulette hat ein 17 jähriger Schüler aus Moskau entwickelt. Die Idee scheint zur Zeit stark abzuheben. Die Seite ist sehr jung, hatte im Dezember noch ca. 300 Besucher, jetzt sind es angeblich 20.000 pro Abend.
Eine sehr einfache Idee: Man besucht die Website, klickt auf Start und befindet sich per Zufallsprinzip mit irgendeiner anderen Person auf diesem Erdball in einem Videochat. Gefällt das Gesicht nicht, kann an einfach kurz auf “Weiter” klicken und bekommt den nächsten Gesprächspartner. Hört sich gruselig an? Das scheint es tatsächlich auch zu sein. Angeblich trifft man jede Menge verrückte Geeks:
There was a man who wore a deer head and opened every conversation with “What up DOE!?” A guy from Sweden was reportedly speed-drawing strangers’ portraits. Someone with a guitar was improvising songs for anyone who’d give him a topic. One man popped up on people’s screens in the act of fornicating with a head of lettuce. Others dressed like ninjas, tried to persuade women to expose themselves, and played spontaneous transcontinental games of Connect Four. Occasionally, people even made nonvirtual connections: One punk-music blogger met a group of people from Michigan who ended up driving eleven hours to crash at his house for a concert in New York.
Die NY Times hat auf der Seite, wo ich den obigen Text gefunden habe übrigens einen längeren Artikel zu dem Phänomen. In einem anderen Artikel der NY Times erzählt der 17 Entwickler ein wenig mehr über sein Projekt und seine Motivation hinter der ganzen Geschichte.
Keine 1.000 Websites und auch keine 100, sondern eben 99 Websites und ähnliche Dinge, die man im Web gesehen haben muss, bietet Greg Rutter. Klar, da sind klassiker dabei wie z.B. das Star Wars Kid, die Website PostSecret aber auch “Will it blend” und ähnliches.
Wer sich durch die Liste klickt sollte über die wichtigsten Virals und Meme des Internet in den letzten Jahren weitestgehend up-to-date sein.
Bisher: 103 Folgen, 4300 Minuten, jede Menge Rätsel, 1 Fazit: ich bin “hooked” – süchtig. Ich will mehr, ich will endlich das Ende wissen. Lost – eine der erfolgreichsten und meiner Meinung nach spannendsten Serien seit Erfindung der – naja – Serien eben, wird heute in den USA fortgesetzt. Die sechste und angeblich letzte Staffel wird hoffentlich alle liegengebliebenen Erzählstränge wieder aufnehmen und jeglichen verbliebenen Rätsel lösen. Und davon gibt es eine Menge.
Spiegel Online startet ein Blog für die letzte Staffel und wird jede Folge kommentieren. Denn die letzte Staffel können wir auch hier in Deutschland quasi Live sehen. Jeden Dienstag (also ab heute) wird die Folge in den USA ausgestrahlt. Am folgenden Abend (also morgen) kann man die Folge im iTunes Store runterladen. Das Spiegel Blog wird dann jeden Donnerstag die Folge kommentieren. Sie starten mit einer Auflistung sämtlicher (größerer) offenen Rätsel, wir hoffen alle, dass diese wenigstens gelöst werden!
Ich hingegen muss mich nun entscheiden, ob ich die Story wöchentlich verfolgen will – die Wartezeit wird schrecklich werden – oder ob ich bis zum Sommer warte und dann alle Folgen auf einmal ansehe. (Die ersten 5 Staffeln habe ich in Rekordarbeit seit Ende Dezember verschlungen, teilweise 5-7 Folgen an einem Abend.)
OK, in den USA ist Foursquare schon sehr viel bekannter als hier in Deutschland. Dennoch merke ich, dass im Bekanntenkreis – bei denen, die sich ähnlich wie ich, für solch einen Quatsch interessieren – Foursquare so langsam ankommt.
Das folgende Video ist schon etwas älter, Steve Rubel hat im Juli 2009 Dennis Crowley interviewed. Mittlerweile gibt es Foursquare auch schon für Blackberry und für Android. Der engste Konkurrent – Gowalla – ist bis jetzt nur über das iPhone oder im Browser verfügbar. Und so, wie es scheint, kostet es sie gerade das Rennen, denn wer sein Netzwerk bereits auf Foursquare hat, naja, die alte Geschichte eben. Gowalla muss dann mit Features aufholen, die Foursquare nicht hat, das wird aber immer schwieriger, je länger die beiden Anbieter im Markt sind…
Augmented Reality ist eines der Buzzwords, die sich in 2010 durchsetzen werden. Aber das was man in dem folgenden Video sieht, ist Science Fiction. Das ist so innovativ, man muss hoffen, dass es noch dieses Jahrzehnt die ersten Anwendungen damit geben wird.
Wer weiß, mit was für Gerätschaften wir in 15-20 Jahren herumlaufen werden!?
Noch was aus meinem Facebook Newsfeed. Es gab vor vielen Jahren schon mal eine Website über DAUs, leider hatte ich damals noch kein Blog um den Link zu verewigen. Das will ich hiermit tun:
Kunden aus der Hölle. Allerdings frage ich mich, ob die echt sind, zumindest habe ich solche Kundenanfragen oder -aussagen noch nicht erlebt.
Kollegen aus der Hölle. Ähnlich, habe ich auch bisher nicht gehört. SysAdmins kennen wahrscheinlich einige davon…
A FULL-CG animated piece that tries to illustrate architecture art across a photographic point of view where main subjects
are already-built spaces. Sometimes in an abstract way. Sometimes surreal.
Unglaublich, was heute mit Computertechnologie machbar ist (OK, ich habe Avatar noch nicht gesehen, ich geb’s zu).
Social Media und das Echtzeitweb scheinen allmählich den Sprung von Sascha Lobo hin zur Gesamtbevölkerung geschafft zu haben. Einigen reicht das bereits und steigen wieder aus, andere fragen sich, wie sie ihre Mediennutzung in den Griff bekommen sollen.
Nun haben Benedikt Köhler, Sabria David, und Jörg Blumtritt das Slow Media Manifest verfasst. Kernidee ist die Aussage, dass es die eigene Haltung ist, die entscheidend im Medienkonsum ist:
Aufmerksamkeit und Konzentration – mithin Qualität – sind keine Frage der Medien, sondern der Haltung, mit der man sie nutzt.
Der Begriff Slow Media erscheint in letzter Zeit öfter mal in Blogs und das Buch “Payback” von Frank Schirrmacher spielt ja auch ein wenig in die Richtung. Dazu also ein paar Thesen zu formulieren scheint eine gute Idee zu sein. Daher sind im Manifest 14 Punkte festgehalten, mit dem folgenden Hintergrund:
Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, den so genannten Nuller-Jahren, haben sich die technologischen Grundlagen der Medienlandschaft tiefgreifend verändert: die wichtigsten Schlagworte lauten: Vernetzung, Internet und soziale Medien. Im zweiten Jahrzehnt wird es weniger darum gehen, neue Technologien zu finden, die das Produzieren von Inhalten noch leichter, schneller und kostengünstiger gestalten. Stattdessen wird es darum gehen, angemessene Reaktionen auf diese Medienrevolution zu entwickeln – sie politisch, kulturell und gesellschaftlich zu integrieren und konstruktiv zu nutzen. Das Konzept “Slow” – Slow wie in Slow Food und nicht wie in Slow Down – ist ein wichtiger Schlüssel hierfür. Analog zu Slow Food geht es bei Slow Media nicht um schnelle Konsumierbarkeit, sondern um Aufmerksamkeit bei der Wahl der Zutaten und um Konzentration in der Zubereitung. Slow Media sind auch einladend und gastfreundlich. Sie teilen gerne.
Nicht alle Punkte sind wirklich nachvollziehbar oder auf den ersten Blick schlüssig und es hat sich in den Kommentaren auch schon jemand zu Wort gemeldet der zu jeder der 14 Punkte was zu hinterfragen hat. Bin mal gespannt wie sich dieses Meme weiterentwickelt. Es soll in Kürze eine englische Übersetzung folgen, dann wird auch die englische Blogosphäre mit diskutieren.
Ich bin ja immer wieder verwundert, was für unsinnige Websites es gibt. Heute hat mir ein Kollege eine Website gezeigt, die viele sicherlich schon kennen werden, mir war sie aber neu:
Google Autocompleteme.com zeigt all die blödsinnigen Autocomplete Vorschläge, die Google so macht, z.B.:
squirrels would taaste like icecream if goats were taller
dinosaurs were made up by the CIA to discourage time travel
I have a bed made of buttermelk cupcakes.
… und noch viel mehr Quatsch. Aber: das scheinen ja alles “typische” Suchanfragen zu sein, die Nutzer in den Tagen zuvor eingetippt haben…!