Hamburg.

Seit gestern kursiert ein Clip über Hamburg auf YouTube.

Unser Hamburg: Hinter den Kulissen einer Metropole - In atmosphärisch dichten Bildern und poetischen Worten vermittelt der Dreiminüter das Lebensgefühl an der Elbe und gibt Einblicke in die Hamburger Seele.

Der Clip drückt auf beeindruckend schöne Weise aus, was ich für meine Heimatstadt Hamburg empfinde. Hier will ich nie weder weg.

 

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Die moderne Internetnutzung hat Ähnlichkeiten mit Drogenmissbrauch.

Im folgenden Video werden die Ergebnisse einer Studie zur Online Nutzung präsentiert. Es ist erstaunlich: in vielerlei Hinsicht ist das mit den Effekten von Drogen vergleichbar:

5-10% der Befragten haben ihre Online Nutzung nicht unter Kontrolle.

Es ist eine psychologische Sucht: in Brainscans kann man ähnliche Muster im Gehirn im Bereich von Aufmerksamkeit, Emotionen und Entscheidungsfähigkeit feststellen. Durch die einfache Stimulation verlangt das Gehirn immer mehr vom Selben.

Insbesondere Social Media scheint die Produktion von Dopamine ankurbeln. Wobei bis zu 80% der Aktivitäten und Aussagen in Social Media ich-bezogen sind, im Vergleich zu 40% bei persönlichen Begegnungen.

 

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Da ich seit Jahren nicht mehr Offline war, kann ich nicht einschätzen, ob ich Entzugserscheinungen haben würde, sollte das Internet irgendwann mal ausfallen …

 

 

Wearable Tech: das Polo Tech Shirt von Ralph Lauren

Der Trend “Wearable Technologie” nimmt zu. Jetzt hat die erste Luxusmarke ein Gadget rausgebracht: Das Polo Tech Shirt von Ralph Lauren.

Das Hemd hat Silberfäden eingewebt und misst Distanz, verbrannte Kalorien, Bewegungsintensität, Puls und Stresslevel.

 

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Ich schätze, dass in wenigen Jahren fast jeder irgendein “Wearable Tech” Gerät trägt um irgendwas an sich zu messen.

 

 

Das Verlangen der Kripo nach LKW-Mautdaten und die “Broken Window” Theorie

Es ist nach all der Aufklärung durch Snowden schon fast albern, wenn man sich darüber aufregt, dass die Kriminalpolizei die LKW-Mautdaten für ihre Ermittlungen haben möchte. Dennoch ist es wichtig, sich Gedanken darüber zu machen.

Es geht hier, wie auch bei allen anderen gesammelten Daten um Präzedenzfallvermeidung. Und das funktioniert ähnlich wie die “Broken Window”-Theorie:

Unter dem Schlagwort „Broken Windows“ haben die US-amerikanischen Sozialforscher James Q. Wilson und George L. Kelling im Jahre 1982 das eingängige Bild der zerbrochenen Fensterscheibe geprägt, die sofort repariert werden müsse, um weitere Zerstörung und in der Folge den Niedergang von Stadtvierteln und schwere Kriminalität zu verhindern. In einer Art ursächlicher Abfolge seien Unordnung und Kriminalität innerhalb einer Community unentwirrbar miteinander verknüpft.

Nur eben mit anderen Vorzeichen. In diesem Fall muss der sich damit einschleichende Überwachungsstaat vermieden werden. In Zeiten von Snowden schon fast albern, sich darüber noch Gedanken zu machen.

Aber dennoch wichtig, da die Daten, die NSA, BND und andere Geheimdienste von der Gesellschaft absaugen, zur Zeit noch nicht allen Institutionen zur Verfügung stehen.

Wie gesagt, Vermeidung der ersten zerbrochenen Fenster im Datenschutz. Die wenigsten von uns sind LKW Fahrer und damit nicht direkt betroffen. Aber Irgendwann kommt die PKW-Maut, dann ist ein Großteil der deutschen Bevölkerung potentiell betroffen. Ein Zugriff auf E-Mail Postfächer könnte irgendwann auch gefordert werden, die Vorratsdatenspeicherung wird hoffentlich endgültig verhindert.

Es muss verhindert werden, dass die Kripo aus Ermittlungsgründen den ersten Stein wirft und den Datenschutz zersplittern lässt.

 

(Gefunden übrigens im D64 Ticker, lohnt sich wohl doch, den zu abbonieren.)

Neues von den Krautreportern.

Krautreporter LogoDas Projekt “Krautreporter” sollte den Lesern meines Blogs hoffentlich hinlänglich bekannt sein. Eine Gruppe von Online Journalisten will ein finanziell unabhängiges Online Medium schaffen und hat dafür von über 15.000 Nutzern je 60 Euro eingesammelt. Die finanzielle Unabhängigkeit soll helfen, hochwertigen Journalismus zu liefern – statt schlecht recherchierter oder nur von dpa Meldungen abgetippter Artikel verteilt auf Klickstrecken. Klickstrecken, die viele Pageviews generieren und damit Werbeeinnahmen in die Höhe treiben. Die Krautreporter nennen das “Der Online Journalismus ist kaputt“. Die t3n hat jetzt ein Interview mit Sebastian Esser, Herausgeber des Krautreporter, veröffentlicht. Dort erklärt Sebastian Esser ein paar Eckdaten zum geplanten Launch des Krautreporter. Der Launch ist für September geplant, allerdings räumt Esser bereits ein, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Interessierte Mitglieder bekommen Anfang September eine beta-Version zu sehen. Viel interessanter sind allerdings die folgenden Infos, insbesondere für Leute wie mich, die sich an dem Projekt finanziell beteiligt haben und somit Supporter, bzw. Mitglieder sind:

Es wird Krautreporter in einer Basis-Version und einer Pro-Version geben. Ohne Abo bekommst du nur die Texte und eine begrenzte Auswahl an Fotos. Und du bist ein passiver Konsument, das heißt, du darfst auch nicht kommentieren. Wenn du zahlst, darfst du mitreden. [...]  Unsere Mitglieder bekommen Zusatzmaterial – Videos, Hintergründe und Making-Ofs, aber auch Original-Dokumente zum Download. Und wir denken über Offline-Events nach: Gelegenheiten, sich zu treffen und persönlich auszutauschen, sodass die Community auch im analogen Leben zu spüren ist.

Das sind echte Mehrwerte für Mitglieder:

  • Die Diskussionsmöglichkeit ist hoffentlich für alle, die keine Mitglieder sind, sichtbar und schürt Interesse für eine Mitgliedschaft. Zusätzlich wird das für alle Mitglieder ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugen.
  • Das Zusatzmaterial bekommen viele Nichtmitglieder evtl. nicht zu sehen, jedoch wird es die Mitglieder freuen, etwas mehr Hintergrundmaterial zu erhalten. Und sollte sich wirklich eine Community daraus ergeben, dann sind die analogen Treffen natürlich auch von Interesse.

Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf die Krautreporter!

Cyborg Technologie mit schickem Design.

Tragbare Technologie, oder wieder Angelsachse sagt: “Wearable Tech” entwickelt sich immer weiter. Vor etwas weniger als 2 Jahren schrieb ich begeistert über das Nike Fuelband. Ich persönlich mag die technische, futuristische Anmutung des Fuelbands sehr. Für viele ist es allerdings zu nerdig und aufgrund der Gummi-Oberfläche zu sportlich um Teil der Alltagskleidung zu sein.

Die Nerdbrille schlechthin – das Google Glass – hatte ich auch schon leihweise ausprobiert. Damit sieht man erst recht wie ein Amateur-Cyborg aus.

Aber die Dinge entwickeln sich weiter. Wenn “Wearable Tech” wirklich Teil des Alltags werden soll, dann müssen die Geräte auch ein Design bekommen, das im Alltag schick genug ist, um von der breiten Masse angenommen zu werden. Das haben einige Hersteller begriffen.

 

Die Firma Withings stellt alle möglichen technischen Geräte zur Gesundheitsüberwachung her – ich selbst besitze eine Waage, die verschiedene Daten über mich an eine App meines Smartphones sendet.

Jetzt hat Withings einen sehr schicken, sonntagstauglichen Fitnesstracker designed. Der Withings Fitness Tracker sieht aus wie eine Designeruhr:

Withings Fitness Tracker

Withings Fitness Tracker

 

Google musste sich einiges über Google Glass anhören. Unter anderem, dass die Brille nicht sehr schick sei. Das wird sich ändern. Ray Ban arbeitet angeblich an einem Design für die Brille, es gibt in Kürze anscheinend auch Google Glasses designed by Diane Von Furstenberg.

Google Glass von Diane Von Furstenberg

Google Glass von Diane Von Furstenberg

 

Während die Uhr von Withings meiner Meinung nach tatsächlich alltagstauglich ist, gefällt mir die Brille immer noch nicht. Der Screen stört, der linke Bügel, wo sich u.a. der Akku befindet, ist viel zu klobig.

Interessant finde ich jedoch die generelle Entwicklung dieser Devices. Warten wir noch 2-3 Jahre ab, dann werden schicke, hochtechnologische Devices überall in unserem Alltag erscheinen. Alles gesteuert durch bereits recht schick designte Smartphones.

Ich bin schon sehr gespannt auf das Smartphone von Apple, auf das alle warten. Mal sehen, welche Standards das im Bereich “Wearable Design Tech” setzt.

 

 

7 digitale Sünden, die (fast) jeder schon begangen hat.

Der Guardian hat in Kooperation mit dem National Film Board of Canada eine faszinierende Seite über 7 digitale Sünden veröffentlicht:

Digitale Sünden 1

Die 7 Sünden sind – wie auch schon in der Bibel: Pride (Stolz), Lust (Wollust), Greed (Habgier), Gluttony (Völlerei), Envy (Neid), Wrath (Zorn) and Sloth (Faulheit).

Jede dieser Sünden wird mit einem Video sowie kurzen Stories dargestellt:

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Zusätzlich gibt es einige Umfrage-Statistiken, die man nur zusehen bekommt, wenn man selbst an diesen Umfragen teilnimmt:

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Im Prinzip kennt man diese 7 Sünden, ich glaube es gibt wenige Leute, die sich nicht in zumindest 1 oder 2 Sünden wieder erkennen.

(Und ja: ich google mich auch manchmal selbst :) )