Mut ist bloss ein Anagramm von Glück.

 

Die letzten Tage konnte man einem Youtube-Video auf Facebook nicht entkommen: Julia Engelmann spricht während des 5. Bielefelder Hörsaal-Slams über vertane Chancen, aufgespartes Dopamin und die Tatsache, dass man seine eigenen Geschichten schreiben sollte.

 

Das Video ist vom Juli 2013, wurde aber erst in den letzten Tagen so richtig bekannt. Vorgestern noch mit unter 100k Views, wächst das Video zur Zeit mit zig-tausend Views pro Stunde. Es wurde allerdings auch erst kürzlich “ge-SpOn-ed”, sprich heute Nachmittag hat Spiegel Online über das Video berichtet.

 

Die Botschaft ist einfach, aber wunderschön vorgetragen: Lebe Dein Leben jetzt. Warte nicht. Es gibt nichts zu verlieren. Reize Dein Dopamin aus, solange Du jung bist und es kannst. Denn:

 

Wenn wir dann alt sind, und unsere Tage knapp – und das wird sowieso passieren,

dann erst werden wir kapieren, wir hatten nie was zu verlieren,

Denn das Leben, das wir führen wollen, das können wir selber wählen -

also lass uns doch Geschichten schreiben, die wir später gern’ erzählen.

[...]

Ist mir egal, ob das verrückt ist,

und wer genau guckt, sieht, das Mut auch bloß ein Anagram von Glück ist.

Und wer immer wir auch waren, lass mal werden, wer wir sein wollen.

 

Wirklich schön vorgetragen von Julia Engelmann:

 

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Merkel ist auch nur eine normale Bürgerin, bestimmt die NSA

 

Der Postillon – eh immer sehr lesenswert – bringt es auf den Punkt. Merkel ist auch nur eine normale Deutsche Bürgerin. Das jedenfalls meint die NSA, die anscheinend auch das Handy der Bundeskanzlerin abhört. Merkel sei, schreibt der Postillon, dementsprechend sehr empört.

Ebenso verärgert ist Herr Pofalla. Hatte er die NSA Affäre doch bereits vor einiger Zeit für beendet erklärt. Nun muss er sich ansehen, dass Frau Merkel sich nicht an seine Ansagen hält und sich jetzt wie alle anderen Bundesbürger über die NSA aufregt.

Die NSA eröffnet derweil ein online Fun-Portal, auf dem man die lustigsten abgehörten Gespräche lesen oder abgefangenen Fotos einsehen kann. Wenigstens hat so auch die Allgemeinheit etwas von den abgegriffenen Daten.

Was lernen wir daraus? Eigentlich nur, dass man jeden Tag den “Postillon” lesen sollte. Immer sehr amüsant!

 

 

Kutiman in Tokyo

Kutiman ist wieder da. Schon 2009 und 2011 hatte ich über die fantastischen YouTube Music Mashups berichtet. Scheint, als werde ich alle 2 Jahre auf Kutiman aufmerksam. Oder er ist nur alle 2 Jahre produktiv. Dieses Mal ist es ein Mashup der Sounds und Sights von Tokyo:

 

Musician and video artist Kutiman remixes the sights, sounds and music of Tokyo into one incredible piece. This is the first in a new series of original shorts from PBS Digital Studios.

 

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(Via Blogrebellen)

Google Glasses bei der Gadget Night Hamburg

 

Zur Gadget Night in Hamburg soll jeder ein Lieblings-Gadget seiner Wahl mitbringen, das man den anderen vorstellt. Auf der heutigen Gadget Night hatte Stefan Keuchel von Google einen der Prototypen des bereits mit Spannung erwarteten Google Glass dabei und stellte diesen allen vor. Wie man sich denken kann, wollte jeder die “Brille” an- und ausprobieren und Stefan erklärte wieder und wieder sehr geduldig alle Features.

Bis jetzt kann die “Brille” nicht viel. Ungefähr 6 bis 8 Befehle (wir haben nicht alle gezeigt bekommen). “OK Glass, take a picture” war das erste, was jeder ausprobieren durfte. Als nächstes konnte man wahlweise fragen, wie alt David Bowie ist, oder wie das Wetter in Hamburg ist.

Leider war es sehr laut in der Kopiba, so dass Google Glass mich manchmal nicht verstanden hat, und ich auch nicht gehört habe, wie mir Google Now die Ergebnisse meiner Anfragen vorgelesen hat.

 

Google_Glas

 

Eine meiner zentralen Fragen hat sich heute geklärt: ich kann normalerweise mit meinen Kontaktlinsen nicht im absoluten Nahbereich von 3-4 Zentimetern scharf sehen. Das war jedoch überhaupt kein Problem, ich konnte den Daumennagel großen Bildschirm sehr gut scharf sehen. Keine Ahnung, wie Google das gelöst hat. Für Brillenträger wird allerdings noch an einer Lösung gearbeitet. Die Gadget Night Gäste mit Brille gingen heute leer aus und konnten Glass nicht ausprobieren.

Übrigens: Die “Brille” hat keine Gläser, es ist nur ein Gestell um den kleinen Bildschirm zu halten.

Was ist ein Überwachungsstaat

 

Gruselig, wenn man mal ein wenig drüber nachdenkt:

 

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George Orwell lässt grüßen. Bei der nächsten Anti-#Prism Demo bin ich dabei.

 

 

Besteht die gesamte Printbranche einfach nur aus aufgeblähten “Reichweiten”?

 

Der Artikel von Thomas Knüwer zum aktuellen Verkauf diverser Printprodukte von Springer an die Funke Gruppe ist sehr empfehlenswert.

Den folgenden Text habe ich eigentlich als Kommentar darunter geschrieben, da ich an dieser Stelle jedoch schon öfter Gedanken zur aktuellen Situation in der Medienbranche veröffentlich habe, kopiere ich meinen Kommentar bei Herrn Knüwer hier auch noch mal hinein.

Vorher sollte man allerdings erst mal den Artikel von Herrn Knüwer lesen.

 

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Kann es sein, dass die sinkenden Auflagen nicht so sehr durch einen Shift zu online ausgelöst werden, sondern eher ein Symbol für die zunehmende übergreifende Messbarkeit von Reichweiten sind?

Im Online Bereich kann man messen, was die Leute wirklich lesen (oder zumindest durch Anklicken vorgeben zu lesen).
Im Print gibt es Auflage, Brutto-Reichweite etc., jedoch konnte man über Jahrzehnte nie belegen, wie viele Leute die Printprodukte, bzw. einzelne Artikel wirklich gelesen haben. Jetzt ist klar, wie viel “News” in Deutschland wirklich benötigt wird.

Letztendlich zerplatzt damit dann einfach nur eine riesige Blase. Die Medienbranche hat – weil sie es nicht besser messen konnte – über Jahrzehnte viel zu viel für ihre Produkte berechnet. Nicht die tatsächliche Leserkontaktzahl lag TKP Berechnungen zu Grunde, sondern allein die Tatsache, wie schlau die Medienhäuser ihre Produkte über Kioskverkäufe, Abos, Freieinweisungen, Flughafen-Gratis-Zeitungen und ähnlichem streuen konnten. Online wird nur noch das berechnet, was wirklich gelesen, bzw. angeklickt wird.

Deutschland liest also (vermutlich) nicht viel weniger, sondern die gesamte Branche muss sich endlich dem realen Bedarf stellen und den gesamten ineffizient aufgeblähten Apparat zurückschrauben. Davon profitieren nun alle die, die diesen Apparat früher unfreiwillig mitfinanziert haben. Leser, Werbetreibende, zum Beispiel. Das nur mal so als These.

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Ein Facebook Profil Update in der Realität

 

Schöner Sketch. Wie muss man sich die ständigen Änderungen von Facebook in der Realität, z.B. in der eigenen Wohnung, vorstellen?

 

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