Susanne Osthoff und die Medien: Die Undankbare(n)
By Roland Hachmann in Im Netz gefischt | 0 comments
Die spinnen doch, die Medien. SpOn beschreibt hier sehr schön die verpuffte Mega-Rettung-meets-Christmas Story, über die die Medien nun nicht schreiben können.
Denn Susanne Osthoff hat sich entschieden, nach der Entführung nicht am Medienrummel teilzunehmen, der während ihrer Entführung entfacht war, den sie auch nie gewollt haben wird.
Nun sind die Medien sauer. Und die Familie ist sauer. Weil der ganze Rummel ohne Susanne Osthoff nicht stattfinden kann. Ohne den Rummel stehen die Medien und die Familie nämlich wieder da wie vorher: Keine Story, bzw. keine Publicity.
Weil Susanne Osthoff sich nicht an das von SpOn schön sarkastisch formulierte Drehbuch einer Ex-Entführten halten will, ist das Fazit aus Sicht der (anderen) Medien:
Susanne Osthoff hatte allen das Weihnachtsfest verdorben. Sie wäre das Geschenk gewesen, das man nicht mit Geld kaufen kann, die Gute-Nacht-Geschichte mit Happy End in einer Welt der Katastrophen und Grausamkeiten.
Ich finde sie hat die richtige Entscheidung getroffen. Mit der Familie hatte sie schon früher nichts mehr zu tun, warum jetzt? Auf die Medien und die Interviews zu verzichten war sicherlich ebenfalls ein weiser Schritt, denn das hätte am Ende fast so grausam sein können, wie die Entführung selbst….
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