Google’s Garage (und eine Geschäftsidee).
By Roland Hachmann in Gerade gedacht, Im Netz gefischt | 0 comments
Die Netzeitung vermeldet, dass Google die Garage gekauft hat, in der alles begann. Sehr schön, denn nachdem wir bereits gesehen haben, dass Google auch in Zukunft eine große Rolle spielen wird, ist ein wenig Geschichtsaufarbeitung sicherlich hilfreich. Wäre ja schlimm, wenn z.B. Yahoo! die Garage gekauft und verunstaltet hätte. (Allerdings hat solch eine Garage überhaupt keine Social-Factor und taggen kann man darin auch nicht, also hätte Yahoo! die Garage wohl doch nicht gekauft.)
Natürlich gibt es zur Garage auch eine Geschichte zu erzählen:
Die Garage wurde Page und Brin für fünf Monate ein zweites Zuhause. Die beiden 25-Jährigen arbeiteten praktisch ununterbrochen an ihrer Suchmaschine. In dieser Zeit fielen sie auch ständig über Woycickis Kühlschrank her. Heute revanchieren sie sich dafür, indem sie kostenlos Essen für alle 8000 Google-Mitarbeiter spendieren.
Na das sind doch die Stories, die ein Unternehmen braucht, um ein wenig Corporate Culture zu etablieren. Insbesondere im Silicon Valley kann ein Unternehmen, dass ausserhalb in einer Garage gegründet wurde, nicht mehr erfolgreich sein:
Page und Brin sind allerdings nicht die einzigen Nostalgiker, die dem Silicon Valley-Mystizismus historischer Orte frönen. Auch die Garage, in der 1938 Hewlett-Packard startete und die in Los Altos, in der Steve Jobs und Steve Wozniak in den 1970er Jahren begannen, Apple Computer zu bauen wurden für viel Geld von ihren damaligen Mietern erworben.
Und damit komme ich zu meiner Geschäftsidee: Ich habe bei meinem Arbeitgeber einen Garagenstellplatz angemietet (in der Gegend gibt es wenig Parkplätze und viele Knöllchen).
Jetzt würde ich diesen Platz an den Meistbietenden abgeben. Denn da geht was, das nächste Imperium wartet ja nur darauf, gegründet zu werden! Und ich helfe Euch jetzt dabei!
Bedenket, Brin und Page mussten lediglich 1.700 Dollar pro Monat an Garagenmiete investieren, um ein 125 Milliarden Dollar Imperium herauszubekommen. Und das beste an meinem Angebot: es sind nur zwei Stockwerke bis zu unserer Kantine - und wenn Ihr expandiert, dann ist mein Kollege sicherlich bereit seinen Stellplatz ebenfalls für eine nette kleine Summe abzugeben.
Ernstgemeinte Zuschriften bitte an die Adresse im Impressum ![]()
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