10 Gründe, warum jeder bloggen sollte
By Roland Hachmann in Digitales Leben, Im Netz gefischt, Popkultur | 0 comments
Sascha Lobo, der mit Holm Friebe zusammen das Buch “Wir nennen es Arbeit” geschrieben hat, kennt 10 Gründe, warum jeder bloggen sollte. Die Gründe 2) bis 7), sowie 9) und 10) sind absolut einleuchtend, da kann ich nur zustimmen. (Und das Buch kann ich auch sehr empfehlen!)
Aber mit zwei Aussagen bin ich etwas unzufrieden:
1) Das Internet für alle ist erst zwölf Jahre alt und nächste Generation wächst damit auf, so dass man davon ausgehen kann, dass das Netz wichtiger und noch alltäglicher wird. Nicht selbst im Netz veröffentlichen zu können wird sich dann anfühlen, wie heute nicht schreiben zu können oder stumm zu sein.
Mag sein, dass Sascha Lobo Blogs für zentral in der Entwicklung der digitalen Bohème und des gesamten Internet hält. Ich glaube das nicht. Klar, in Zukunft wird man sich merkwürdig vorkommen, wenn man keinen Einfluss auf die Inhalte im Web hat, bzw. selbst welche einstellen kann. Aber braucht man dazu wirklich ein Blog? Kann man überhaupt davon ausgehen, dass jeder so mitteilungsbedürftig sein wird, dass er eine ganze Website füllen muss? Oder geht es nicht generell um die Möglichkeit, digitale Spuren und Meinungen hinterlassen zu können?
Es gibt – gerade bei Projekten und Arbeitsprozessen mit vielen Beteiligten – kein besseres System, um einen externen Wissensspeicher und eine benutzbare digitale Dokumentation zu produzieren als ein Blog.
Doch: Wikis.
(via)
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