Loser Generated Content, Gülle und AAL.
By Roland Hachmann in Blogging, Blogrundschau, Deutschland, Digitales Leben, Gerade gedacht, Im Netz gefischt, Web 2.0 | 6 comments
Bei Mike Schnoor lese ich gerade ein Zitat, dass besagt, dass …
Die guten Redaktionen ihre Siele geschlossen halten [sollten], damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheißhäuser nach oben kommt.� Stern-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges ist in guter Form heute abend. Über die Blog-Szene, den “Dreck von unten�, lässt er sich ganz besonders gerne aus.
Gleichzeitig verweist PaulinePauline in einem ähnlichen Post bei Robert Basic auf die Website Tausendreporter vom Stern, auf der Nachrichten durch User gesammelt und gevotet, aber auch kommentiert werden sollen. Das ist ja auch, in gewisser Weise “loser generated content”, wie Herr Jörges es angeblich bezeichnete.
Ich verstehe einfach nicht, wie auf der einen Seite jemand danach schreit, die Siele geschlossen zu halten, während jemand anderes gleichzeitig die Türen für ein Trojanisches Gülle-Pferd aufmacht. Oder sind “Loser” User am Ende doch nicht so schlimm, wenn man per AAL und Google AdSense Geld verdienen kann?
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Steffen | Jun 29, 2007 | Reply
Hallo Herr Netzfischer,
könnten Sie mir bitte erklären, was hinter dem erwähnten Begriff AAL steckt und wie man damit Geld verdienen kann? In dem Beitrag habe ich zu diesem Begriff keinerlei Erläuterung gefunden und auch die Web 2.0 Verlinkungen erbrachten keine Erkenntnis… Handelt es sich um eine Form des honorierten Aufsetzens von Mashups oder ähnliches?
Gruss,
Steffen.
Roland | Jun 29, 2007 | Reply
hhm. neulich stand dazu bei Wikipedia noch was drin.
AAL steht für: Andere Arbeiten Lassen.
Flickr, YouTube und andere verdienen damit Geld, dass die User die Seite mit Inhalten befüllen…