Liveblogging vom Barcamp Hamburg 2008

Die Session Planung und die ersten Session fanden schon statt, ich bin etwas spät dran mit diesem Blogpost. Je nachdem, wie ich dazu komme, berichte ich hier ein wenig von den Sessions.

  • Die erste Session, die ich besucht hab, wurde von Daniel von Neckermann gehalten (man weiss ja: wir sind hier beim Otto Versand!). Es ging um Landing Pages, wie man sie am besten aufbaut, und in der anschliessenden Diskussion auch noch darum, wie man sie optimieren könne. EInprägsamstes Statement der Session: Optimierung ist die Cashcow der Zukunft.
  • Nächste Session: Mobile 2.0, von Cellity. Anfangs ein paar Fakten und Trends, zwischendurch eine Vorstellung von Cellity. Notizen: admob für mobile Werbung; Adressbuch 2.0 von Cellity – wodurch man Adressen von allen Plattformen bündeln kann. Mobile Zeitgeist TagCloud. Gute Studien zum Thema gibts z.B. von Admob (welche Handymodelle auf Werbung zugreifen) und Opera. Die Cellity WebApp sieht schick aus. Aggregiert alles mögliche (twitter, facebook, etc.)
  • Nach dem Mittagessen: Corporate Twitter. Es gibt sogar ein paar Leute in dieser Session, die nicht twittern… Hornbach twittert, TÜV Rheinland twittert. Es geht vorrangig um die inhalte beim Twittern, und sollte auch eine persönliche Komponente haben. Nicht einfach nur “Geschäftszahlen”, Pressemitteilungen und Angebote. Wann Twitter für Unternehmen nützlich ist: “das kommt drauf an…”. Wenn die Zielgruppe es nutzt, zum Beispiel. Und wenn das Produkt/der Service dazu passt. Auch diese Session ist (wiedermal) viel zu voll. Unternehmensstrukturen und -kulturen werden sich aufgrund dieser neuen Kommunikationsformen sehr ändern (müssen). NASA twittert. Eine These: Unternehmen können es sich irgendwann nicht mehr erlauben, nicht zu twittern. Passives beobachten/Monitoring von Twitter ist Pflicht. Wie oft soll man nachschauen? Kommt ebenfalls drauf an. Mehrfach täglich, wenn möglich.
  • Und nun: Crowdsourcing und Journalismus. Aber erstmal: Diverse Hintergründe und Beispiele von Crowdsourcing (threadless, myfootballclub.co.uk, sellaband, Innocentive). Sehr interessant: Crowdsourced Preisvergleiche in NY vom Radiosender WNYC. (zwischenzeitlich hat die Batterie meines Laptops den Geist aufgegeben)
  • Nächste Session: social media ag. Erst Vorstellungsrunde, jetzt Vorstellung der ag. Ziel: measurements jenseits von PI und visits. Genau mein Thema. Eine Idee: Entwicklung eines Social Media Index. Wie der genau aussehen soll und ob der letztendlich deutschlandweit etabliert werden kann, wird sich zeigen.
  • Letzte Session für heute: Obama Online Marketing. Es geht aber nicht um Politik, wird extra noch mal hervorgehoben. Der große Unterschied bei den YouTube Testimonials: die von Obama waren sehr viel authentischer, die von McCain oftmals im Studio nachbearbeitet. Obama war auf sehr viel mehr Social Media Plattformen präsent. Sehr viel mehr Widgets, die Leute auf ihren Websites einbauen konnten. McCain hat User incentiviert, auf bestimmten Websites positive Kommentare zu schreiben. Riesige Unterschiede zwischen McCain und Obama in der Anzahl der Fans auf Facebook – was nicht überrascht. Bei MySpace ein sehr ähnliches Bild. Die quantitativen Zahlen bei Google sagen natürlich nichts über die Qualität der Links und Beiträge aus. 90% der Wahlkamfspenden für Obama waren kleine Beträge ($1-$100). MIttlerweile findet eine offene Diskussion statt.

Soweit so gut. Morgen gehts weiter.



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