Fernsehen

Bordwalk Empire – atemberaubende Computer Effekte

Absoluter Wahnsinn, was heutzutage mit Computer alles visualisiert werden kann. In der neuen HBO Serie Boardwalk Empire scheinen fast keine Außenaufnahmen komplett echt zu sein. Seht selbst und staunt:

 

Die Transmedia Storytelling “Easter-Eggs” bei “how i met your mother”

Die Serie “How I met your Mother” hat mich zur Zeit fest gepackt und begleitet mich viele Abende seit Ende Dezember.

Neben all den humorvollen Sprüchen und sich ständig neu entwickelnden Stories fasziniert mich insbesondere eine Art des Geschichten erzählens, das dort sehr konsequent angewandt wird: Transmedia Storytelling. Zugegeben, nicht so aufwendig und ausgefeilt wie bei Twin Peaks. Dafür aber zeitgemäßer.

Des öfteren erwähnt Barney Stintson sein Blog, in dem er über seine Pickup-Line Versuche berichtet. Das Blog findet Ihr hier. Sein “Playbook”, das in einer Folge erwähnt wird, gibt es mittlerweile auch im Buchhandel. Ebenso wie der “Bro Code“, der auch in irgendeiner Folge eine Rolle spielt.

Zusätzlich werden ständig kleine “Easter-Egg-Websites” für teilweise extrem kurze und unwichtige Erwähnungen in einer einzigen Folge veröffentlicht.

Barney berichtet z.B. über seinen Scam als “Lorenzo von Matterhorn“: Man wählt einen Namen, den es noch nicht bei Google gibt. Dann legt man verschiedene Websites für diesen Charakter an, in der Hoffnung, dass die Dame des aktuellen Dates danach sucht. Wenn das passiert, findet sie folgendes: Websites über Lorenzo den Milliardär, Ballon-Reisenden Abenteuerer, etcpp.

 

 

Es wurde sogar ein Wikipedia Eintrag nachgestellt:

 

 

Wenn Ihr bei Google nach “Lorenzo von Matterhorn” sucht, dann gibt es eine lange Trefferliste mit Sites, die zur Serie gehören. In einer anderen Folge erzählt Barney, wie er sich als Linson ausgibt und Frauen bei dubiosen Rechtsverfahren berät.

 

 

In einer anderen Folge hat Marshall eine Website mit einem Countdown für sein Slapsgiving erstellt – denn jedes Jahr zu Thanksgiving darf er Barney eine Ohrfeige verabreichen.

Die meisten werden diese Sites sicherlich nicht besuchen. Das ist auch nicht nötig, um der Handlung der Serie zu folgen. Für diejenigen allerdings, die das ausprobieren (und das habe ich immer), ergeben sich amüsante Nebenstränge zur aktuellen Story. Und drumherum jede Menge Mundpropaganda. So habe ich ja auch davon erfahren.

(Ja, ich weiß, es würde helfen, wenn ich hier Link auf die jeweiligen Episoden einfügen würde, aber ich habe davon so viele in den letzten Tagen gesehen, ich erinnere nicht mehr genau, in welchen Folgen diese URLs genannt wurden.)

 

 

 

Flashmobs haben es jetzt zu einer eigenen Fernsehserie gebracht.

Das Phänomen Flashmob ist noch nicht sehr alt, und erst recht noch nicht sehr lange in der breiten Öffentlichkeit bekannt.

Der erste größere Flashmob, dessen Video Dokumentation quer durchs Netz geschickt wurden und an den ich mich erinnern kann, war “Frozen Grand Central” von Improv Everywhere (28 Mio Views bis heute):

YouTube Preview Image

Der erste Marketing-Flashmob, an den ich mich erinnern kann, war der von T-Mobile UK (mit sogar 31 Mio Views bis heute!)

YouTube Preview Image

(Die Ähnlichkeit beim Setup ist bestimmt rein zufällig entstanden …)

Jetzt ist es soweit: Flashmobs werden in die breite Masse getragen. Ab dem 3. November läuft auf Pro7 eine neue Sendung: „Flash! Der größte Moment deines Lebens“.

Ahnungslose Einzelpersonen werden mit Flashmobs überrascht, aus denen dann Heiratsanträge und ähnliches entstehen. Klingt wie eine Neuauflage von “Verstehen Sie Spaß” und “nur die Liebe zählt”.

Wirklich schade. Damit verlieren Flashmobs ihren Charme als dezentral organisierte, anonyme Underground Aktion.

(via 2nullig)

 

Dittsche und die “Bild”-Zeitung der Zukunft

Eine sehr gute Idee von der Bildzeitung: Dittsche lernt die “Zeitung der Zukunft” kennen: die Bild Zeitung auf dem iPad. Und zum Schluss zeigt sich auch Kai Diekmann, der sich anscheinend mittlerweile mit den Gepflogenheiten im Social Web etwas besser auskennt. Schöner Werbeclip, den man sogar gerne schaut, weil es eigentlich “Entertainment” ist:

(hier gefunden)

Lost – Was erwartet uns in der 6. Staffel?

Bisher: 103 Folgen, 4300 Minuten, jede Menge Rätsel, 1 Fazit: ich bin “hooked” – süchtig. Ich will mehr, ich will endlich das Ende wissen. Lost – eine der erfolgreichsten und meiner Meinung nach spannendsten Serien seit Erfindung der – naja – Serien eben, wird heute in den USA fortgesetzt. Die sechste und angeblich letzte Staffel wird hoffentlich alle liegengebliebenen Erzählstränge wieder aufnehmen und jeglichen verbliebenen Rätsel lösen. Und davon gibt es eine Menge.

Spiegel Online startet ein Blog für die letzte Staffel und wird jede Folge kommentieren. Denn die letzte Staffel können wir auch hier in Deutschland quasi Live sehen. Jeden Dienstag (also ab heute) wird die Folge in den USA ausgestrahlt. Am folgenden Abend (also morgen) kann man die Folge im iTunes Store runterladen. Das Spiegel Blog wird dann jeden Donnerstag die Folge kommentieren. Sie starten mit einer Auflistung sämtlicher (größerer) offenen Rätsel, wir hoffen alle, dass diese wenigstens gelöst werden!

Ich hingegen muss mich nun entscheiden, ob ich die Story wöchentlich verfolgen will – die Wartezeit wird schrecklich werden – oder ob ich bis zum Sommer warte und dann alle Folgen auf einmal ansehe. (Die ersten 5 Staffeln habe ich in Rekordarbeit seit Ende Dezember verschlungen, teilweise 5-7 Folgen an einem Abend.)

How to report the news

Großartiges Video, man kennt das tatsächlich alles!

In Deutschland gibt es sicherlich ähnliche Standard Einstellungen!

Lieber Roland Kotz/Koch

OK, das ging schon durch die gesamte Blogosphäre. Aber im Sinne eines vollständigen (b)Logs bringe ich den hier auch noch mal:

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