Popkultur

Generation Flux. Wir befinden uns in absolut chaotischen Zeiten.

Ein hervorragender Artikel im FastCompany Magazin erläutert, warum die “Generation Flux” die Gewinner von morgen sein werden.

Die Zeiten sind chaotisch, ständig im Wandel. Die letzten Jahre haben so viele Veränderungen mit sich gebracht, dass viele nicht mehr aufzählen könnten, was an bahnbrechenden Dingen geschehen ist, geschweige denn diese Dinge in einen größeren Kontext setzen könnten.

The business climate, it turns out, is a lot like the weather. And we’ve entered a next-two-hours era. The pace of change in our economy and our culture is accelerating–fueled by global adoption of social, mobile, and other new technologies–and our visibility about the future is declining. From the rise of Facebook to the fall of Blockbuster, from the downgrading of U.S. government debt to the resurgence of Brazil, predicting what will happen next has gotten exponentially harder. Uncertainty has taken hold in boardrooms and cubicles, as executives and workers (employed and unemployed) struggle with core questions: Which competitive advantages have staying power? What skills matter most? How can you weigh risk and opportunity when the fundamentals of your business may change overnight?

Eine Firma wie Apple hat den gesamten Smartphone Markt komplett durcheinander gebracht. Facebook wird in Kürze vermutlich für 100 Milliarden an die Börse gehen – dabei ist die Firma keine 8 Jahre alt. Firmen wie Zynga (Farmville & Co) haben ein Geschäftsmodell auf komplett virtuellem Boden gepflanzt und ernten jetzt dicke Früchte.

Wer traut sich ernsthaft, vorhersehen zu wollen, was in den nächsten 5 Jahren alles am Horizont erscheinen und wichtig werden wird?

When businesspeople search for the right forecast–the road map and model that will define the next era–no credible long-term picture emerges. There is one certainty, however. The next decade or two will be defined more by fluidity than by any new, settled paradigm; if there is a pattern to all this, it is that there is no pattern. The most valuable insight is that we are, in a critical sense, in a time of chaos.

Die Mitglieder der Generation Flux werden die Gewinner dieser Zeit sein. Denn sie haben kein Problem mit Chaos. Denn was viele noch nicht begreifen: heutzutage geht es nicht um “Unsicherheit”, sondern um “Ambiguity” – also Mehrdeutigkeit. Wenn man noch nicht einmal mehr weiß, mit welchen Variablen man seine Zukunftsszenarien bauen soll.

“Uncertainty is when you’ve defined the variable but don’t know its value. Like when you roll a die and you don’t know if it will be a 1, 2, 3, 4, 5, or 6. But ambiguity is when you’re not even sure what the variables are. You don’t know how many dice are even being rolled or how many sides they have or which dice actually count for anything.” Businesses that focus on uncertainty, says Patnaik, “actually delude themselves into thinking that they have a handle on things. Ah, ambiguity; it can be such a bitch.”

Fakt ist also: nichts ist sicher und alles ändert sich ständig. Keine gute Voraussetzung für Firmen, aber auch nicht für den Otto-Normal-Karriersisten. Bedeutet es doch ein kontinuierliches Lernen und Umdenken – bis zur Rente und womöglich darüberhinaus!

Was nehmen wir daraus mit? Vieles verändert sich, Altes wird obsolete – gleichzeitig werden sich für einige – die Generation Flux – viele Chancen auftun.

Our institutions are out of date; the long career is dead; any quest for solid rules is pointless, since we will be constantly rethinking them; you can’t rely on an established business model or a corporate ladder to point your way; silos between industries are breaking down; anything settled is vulnerable. Put this way, the chaos ahead sounds pretty grim. But its corollary is profound: This is the moment for an explosion of opportunity, there for the taking by those prepared to embrace the change.

In dem FastCompany Artikel könnt Ihr mehr über Generation Flux lesen – sowie deren bekannteren Vertretern wie z.B. Pete Cashmore von Mashable oder Danah Boyd von Microsoft.

(vielen Dank an Omar für den Tipp)

 

Bordwalk Empire – atemberaubende Computer Effekte

Absoluter Wahnsinn, was heutzutage mit Computer alles visualisiert werden kann. In der neuen HBO Serie Boardwalk Empire scheinen fast keine Außenaufnahmen komplett echt zu sein. Seht selbst und staunt:

 

MegaUpload stand kurz vor einem Launch, der die Musik Branche umgekrempelt hätte

Was ist MegaBox? Nichts weniger als eine Musikplattform, die die Musikbranche heftig durchgeschüttelt hätte. Zu Lasten der etablierten Musikverlage. Mal wieder. Aus dem Hause MegaUpload, das jüngst, mit viel TamTam in der Presse, geschlossen wurde.

MegaBox hatte ein äußerst attraktives Modell für Musiker in Planung:

Not only is MegaUpload fighting tooth-and-nail against Universal Music Group, but they’re now planning the launch of a cloud-based music locker, download store, and do-it-yourself artist service.  It’s called MegaBox, and it’s already up in beta with listed partners 7digital, Gracenote, Rovi, and Amazon MP3. (…) “UMG knows that we are going to compete with them via our own music venture called Megabox.com, a site that will soon allow artists to sell their creations directly to consumers while allowing artists to keep 90 percent of earnings. (…) Instead of charging artists, Schmitz wants to pay artists – even for free downloads.  ”We have a solution called the Megakey that will allow artists to earn income from users who download music for free,” Dotcom outlined. (Quelle)

Mag sein, dass MegaUpload und Kim ‘Dotcom’ Schmitz einfach die falschen Player dafür waren. Die MegaUpload Plattform war einfach eine viel zu große Zielscheibe für alle Urheberrechtsverletzungsklagen der Musikindustrie.

Dennoch sieht man an diesem Beispiel, dass es solche Modelle wie MegaBox in der Zukunft durchaus geben kann. Wie genau das Geschäftsmodell von Schmitz ausgesehen hätte, wissen wir nicht. Aber er ist ja durchaus dafür bekannt, digitale Geschäfte zu Geld zu machen.

Irgendwann kommt jemand anderes mit einem vielleicht noch besseren Modell. Die Musikindustrie wird das aller Wahrscheinlichkeit nach nicht sein.

 

Die Transmedia Storytelling “Easter-Eggs” bei “how i met your mother”

Die Serie “How I met your Mother” hat mich zur Zeit fest gepackt und begleitet mich viele Abende seit Ende Dezember.

Neben all den humorvollen Sprüchen und sich ständig neu entwickelnden Stories fasziniert mich insbesondere eine Art des Geschichten erzählens, das dort sehr konsequent angewandt wird: Transmedia Storytelling. Zugegeben, nicht so aufwendig und ausgefeilt wie bei Twin Peaks. Dafür aber zeitgemäßer.

Des öfteren erwähnt Barney Stintson sein Blog, in dem er über seine Pickup-Line Versuche berichtet. Das Blog findet Ihr hier. Sein “Playbook”, das in einer Folge erwähnt wird, gibt es mittlerweile auch im Buchhandel. Ebenso wie der “Bro Code“, der auch in irgendeiner Folge eine Rolle spielt.

Zusätzlich werden ständig kleine “Easter-Egg-Websites” für teilweise extrem kurze und unwichtige Erwähnungen in einer einzigen Folge veröffentlicht.

Barney berichtet z.B. über seinen Scam als “Lorenzo von Matterhorn“: Man wählt einen Namen, den es noch nicht bei Google gibt. Dann legt man verschiedene Websites für diesen Charakter an, in der Hoffnung, dass die Dame des aktuellen Dates danach sucht. Wenn das passiert, findet sie folgendes: Websites über Lorenzo den Milliardär, Ballon-Reisenden Abenteuerer, etcpp.

 

 

Es wurde sogar ein Wikipedia Eintrag nachgestellt:

 

 

Wenn Ihr bei Google nach “Lorenzo von Matterhorn” sucht, dann gibt es eine lange Trefferliste mit Sites, die zur Serie gehören. In einer anderen Folge erzählt Barney, wie er sich als Linson ausgibt und Frauen bei dubiosen Rechtsverfahren berät.

 

 

In einer anderen Folge hat Marshall eine Website mit einem Countdown für sein Slapsgiving erstellt – denn jedes Jahr zu Thanksgiving darf er Barney eine Ohrfeige verabreichen.

Die meisten werden diese Sites sicherlich nicht besuchen. Das ist auch nicht nötig, um der Handlung der Serie zu folgen. Für diejenigen allerdings, die das ausprobieren (und das habe ich immer), ergeben sich amüsante Nebenstränge zur aktuellen Story. Und drumherum jede Menge Mundpropaganda. So habe ich ja auch davon erfahren.

(Ja, ich weiß, es würde helfen, wenn ich hier Link auf die jeweiligen Episoden einfügen würde, aber ich habe davon so viele in den letzten Tagen gesehen, ich erinnere nicht mehr genau, in welchen Folgen diese URLs genannt wurden.)

 

 

 

Der Google Zeitgeist 2011

Google nutzt erneut die Statistiken aus vielen seiner Produkte, um eine Analyse der interessantesten Themen in 2011 zusammenzustellen. Dahinter steckt natürlich Google Zeitgeist. Das Video zeigt lediglich ein paar Ausschnitte davon und nebenbei ein schönes Werbevideo für die verschiedenen Google Produkte:

YouTube Preview Image

 

U3 Baumwall

Ein fantastisches Video von Rollerbladern in Hamburg. Die Aufnahmen sind grandios. Damit meine ich beides: die Stunts, wie auch die Kameraführung und den Schnitt. Unbedingt fullscreen in HD ansehen! Im be-mag gibt es einen kurzen Artikel mit Hintergrundinformationen zu diesem Video.

Voting für das Meme 2011

bei KnowYourMeme kann man über das Meme 2011 abstimmen. Es führt zur Zeit “My Little Pony” – mein Lieblings-Meme “Planking” schneidet nicht sehr gut. ab. Mein persönlicher Platz 2 ist allerdings auch hier an Platz 2:

 

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